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Quelle: Bartel, Frank: Auszeichnungen der Deutschen Demokratischen Republik von den Anfängen bis zur Gegenwart. Berlin: Militärverlag der DDR 1979. |
Der
Heinrich-Heine-Preis Der Heinrich-Heine-Preis wurde
anläßlich des 100. Todestages von Heinrich Heine am 17.
Februar 1965 gestiftet und wird für lyrische Werke oder
Werke der literarischen Publizistik verliehen, die das
Erbe des Dichters und Patrioten Heinrich Heine wahren und
ein würdiger Beitrag zur Entwicklung der sozialistischen
Literatur sind. Es konnten jährlich bis zu 2 Preise an
Einzelpersonen und Kollektive verliehen werden. Seit 1978
beträgt der Preis 10000 Mark, den jährlich eine
Einzelperson erhalten kann. Die Medaille wird auf der
rechten oberen Brustseite getragen. Die Medaille aus Silber, seit 1973 aus versilberter Bronze, hat einen Durchmesser von 30 mm. Sie zeigt auf der Vorderseite das Porträt von Heinrich Heine und auf der Rückseite vor einem flammenden Schwert in zwei Zeilen die Worte «Ich bin das Schwert / ich bin die Flamme». Seit 1978 ist die zweizeilige Inschrift in der Mitte angeordnet und von der Umschrift «Deutsche Demokratische Republik» umgeben. Die Medaille wird an einer 30 mm breiten rechteckigen, mit blauem Band bezogenen Spange getragen, auf die ein silberfarbener Lorbeerzweig von 23,5 mm Länge aufgelegt ist. Die Interimsspange entspricht der Medaillenspange. Quelle: Bartel, Frank:
Auszeichnungen der Deutschen Demokratischen Republik von
den Anfängen bis zur Gegenwart. Berlin: Militärverlag
der DDR 1979. |
| Heinrich-Heine-Preis Der 1956 gestiftete
Heinrich-Heine-Preis kann für lyrische Werke
und Werke der literarischen Publizistik verliehen werden,
die - das Erbe von Heinrich Heine wahrend - einen
würdigen Beitrag zur sozialistischen Literatur bilden. Der Preis wird an Einzelpersonen
verliehen. Er kann nur einmal an dieselbe Person
verliehen werden. Zur Verleihung gehören eine
Medaille, eine Urkunde und eine Geldzuwendung in Höhe
von 10 000,- Mark. Die Verleihung des Preises erfolgt
durch den Minister für Kultur in der Regel anläßlich
des Geburtstages von Heinrich Meine (13. Dezember). Der Preis kann jährlich an eine
Person, entweder für lyrische Werke oder für Werke der
literarischen Publizistik, verliehen werden. Die Medaille ist rund, versilbert
und hat einen Durchmesser von 30 mm. Auf der Vorderseite
befindet sich ein Porträt von Heinrich Heine. Auf der
Rückseite stehen in der Mitte die Worte ICH BIN
DAS SCHWERT, ICH BIN DIE FLAMME und als Umschrift
DEUTSCHE DEMOKRATISCHE REPUBLIK. Die Medaille wird an einer
rechteckigen, mit blauem Band bezogenen Spange getragen,
auf die ein versilberter Lorbeerzweig aufgelegt ist. Die Medaillenspange ist zugleich
Interimsspange. Die Medaille wird auf der rechten oberen
Brustseite getragen. Quelle: Tautz, Günter: Orden und
Medaillen. Staatliche Auszeichnungen der Deutschen
Demokratischen Republik. Leipzig: Bibliographisches
Institut 1983. |
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Der Heinrich-Heine-P. wird verliehen für »a) lyrische Werke und b) Werke der literarischen Publizistik«. (Stfj.: 1956; jährlich eine A. für lyrische Werke und eine für Werke der literarischen Publizistik; P.: 12500 Mark)
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