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Quelle: http://www.ddr-orden.de/ddr-orden-de/nummeriert/0128.htm |
Die Clara-Zetkin-Medaille Die Clara-Zetkin-Medaille wurde am 18. Februar 1954 in einer Stufe gestiftet, um Leben und Wirken der bedeutendsten Frauenführerin in der Geschichte des deutschen Volkes zu würdigen. Sie kann an Einzelpersonen, Kollektive und Institutionen für hervorragende Verdienste beim Aufbau des Sozialismus in der DDR, im Kampf um die Erhaltung des Friedens sowie in der Frauenarbeit und bei der Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau verliehen werden. Ursprünglich war die Medaille mit einer Ehrenrente von 300 Mark verbunden, die an die Träger nach Erreichen des Rentenalters jährlich ausgezahlt wird. Seit 1964 ist die Verleihung an eine einmalige Prämie geknüpft. Die Medaille kann jährlich bis 80mal, seit 1978 120mal verliehen werden. Sie wird auf der linken oberen Brustseite getragen. Die 36 mm große Silbermedaille zeigt auf der Vorderseite, umgeben von einem schmalen Lorbeerkranz, das Porträt von Clara Zetkin. Die Rückseite trägt die vierzeilige Inschrift «Für / Frieden, Einheit / Demokratie und / Aufbau». Am unteren Rand sind das Stecherzeichen LA, das Herstellerzeichen M. B. (Münze Berlin) und das Silbergehaltszeichen 900 aufgeprägt. Seit 1959 trägt die Medaille auf der Rückseite die neue Inschrift «Für / Frieden / und / Sozialismus». Seit 1973 ist die Medaille aus versilbertem Metall gefertigt. Stecher- und Herstellerzeichen sind beibehalten. Seit 1978 zeigt die Rückseite nur noch das Staatswappen der DDR. Sie wird an einer 35 mm breiten und etwa 18 mm hohen Schleife getragen. Diese ist aus 35 mm breitem blauem Band gelegt und in der Mitte mit einem 5 mm breiten blauen Band gebunden. In die Enden der Schleife sind beiderseits zwei 1,5 mm breite senkrecht verlaufende silbergraue Streifen eingewebt, die 2 mm von den Kanten und 2 mm voneinander entfernt sind. Auf den Bund der Interimsschleife ist eine 13 mm große Miniatur der Medaille aufgelegt. Sonst gleicht diese Schleife der Medaillenschleife. Quelle: Bartel, Frank: Auszeichnungen der Deutschen Demokratischen Republik von den Anfängen bis zur Gegenwart. Berlin: Militärverlag der DDR 1979. |
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| Die Clara-Zetkin-M. - benannt nach der langjährigen kommunistischen Reichstagsabgeordneten
Clara Zetkin (1857-1933) - wird verliehen für »hervorragende Verdienste a) beim Aufbau des Sozialismus in der DDR, b) um die Erhaltung des Friedens, c) in der Frauenarbeit bei der Entwicklung des sozialistischen Bewußtseins der Frauen und bei der Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau«. (Stfj.: 1954; P. für E.: 2500 Mark; P. für K. [bis zu 10 Pers.]: 5000 Mark; M.-Träger, die bis 1964 ausgezeichnet wurden, erhalten bei Vollrentenanspruch eine jährl. Ehrenrente von 300 Mark) Quelle: DDR-Handbuch: Auszeichnungen, S. 15. Digitale Bibliothek Band 32: Enzyklopädie der DDR, S. 1172 (vgl. DDR-HB, S. 135) (c) Bundesministerium des Innern |
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| Clara-Zetkin-Medaille Die 1954 gestiftete "Clara-Zetkin-Medaille" kann für hervorragende Verdienste bei der Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft insbesondere in Würdigung der Leistungen berufstätiger Frauen, die durch die beispielgebende Erfüllung der beruflichen Aufgaben und die verantwortungsbewußte Wahrnehmung der Pflichten als Mutter die neue gesellschaftliche Stellung der Frau im Sozialismus zum Ausdruck bringen, verliehen werden. Die Medaille wird in der Regel an Frauen und an Kollektive von Frauen bis zu 10 Mitgliedern verliehen. Die Medaille kann nur einmal verliehen werden. Zur Verleihung der Medaille gehören eine Urkunde und eine Prämie. Bei der Verleihung an Kollektive erhält jedes Mitglied eine Medaille und eine Urkunde. Die Verleihung erfolgt durch den Vorsitzenden des Ministerrates anläßlich des 8. März, dem Internationalen Frauentag. Die Medaille ist rund, versilbert und hat einen Durchmesser von 35 mm. Auf der Vorderseite befindet sich ein Porträt von Clara Zetkin, das durch zwei nach oben offene Lorbeerzweige umrahmt ist. Die Rückseite zeigt das Staatswappen der DDR. Die Medaille wird an einer blauen Schleife getragen, in die beiderseits zwei weiße Streifen eingewebt sind. Die Interimsschleife entspricht der Medaillenschleife. In der Mitte ist die Medaille in Miniaturausführung aufgesetzt. Die Medaille wird auf der linken oberen Brustseite getragen. Quelle: Tautz, Günter: Orden und Medaillen. Staatliche Auszeichnungen der Deutschen Demokratischen Republik. Leipzig: Bibliographisches Institut 1983. |
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| Clara-Zetkin-Medaille
- Diese im Jahre 1954 gestiftete Medaille kann für hervorragende
Verdienste bei der Gestaltung der entwickelten sozialistischen
Gesellschaft, insbesonders in Würdigung der Leistungen berufstätiger
Frauen, die durch die beispielgebende Erfüllung der beruflichen Aufgaben
und die verantwortungsbewußte Wahrnehmung der Pflichten als Mutter die
neue gesellschaftliche Stellung der Frau im Sozialismus zum Ausdruck
bringen, verliehen werden. Die Medaille wird in der Regel an Frauen und an
Kollektive von Frauen (max. 10 Mitglieder) verliehen. Die Medaille kann
nur einmal verliehen werden. Zur Verleihung gehören eine Urkunde, die
Medaille und eine Prämie. Bei der Verleihung an Kollektive erhält jedes
Mitglied eine Medaille und eine Urkunde. Quelle: http://www.erde-mensch-weltall.de/Auszeichnungen.htm |
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(Bilder herausgenommen) Quelle: http://www.ddr-orden.de/ddr-orden-de/nummeriert/0128.htm |
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