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Umfang: Faustregel max. 10 Prozent des Umfangs des Textes
Titel, Autor, Quelle des Textes
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Textart
Hauptaussagen des Textes (möglichst prägnant)
Argumentationsstruktur des Textes zusammenfassen
nur zentrale Aussagen wörtlich zitieren, dazu Anführungszeichen verwenden
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 Schriftliche Arbeiten
Was muss auf das Deckblatt?

Universität Dortmund
FB 12 / Institut für Soziologie
(Semester)
(Titel der Veranstaltung) Übung „Sozialstruktur und Sozialer Wandel“
(Veranstalter) Prof. Dr. Stefan Hornbostel
(Titel der Arbeit) Bildung und Soziale Ungleichheit
Verfasser/in mit Name, Adresse, E-mail-Adresse, Matrikelnummer
Fachsemester, Fach und Abgabetermin

Formaler Aufbau (Gliederung):

(Vorbemerkung)
Einleitung
Hauptteil
-Theorie
-Methode
-Ergebnisse
Schlussbemerkungen/Fazit
(Anhang)
Literaturverzeichnis

Manuskriptgestaltung:
Seitenränder in cm: oben 2, unten 2, rechts 1, links 4
Blocksatz, 1,5- Zeilen Abstand, Absätze durch Leerzeilen trennen
Times Roman oder andere Proportionalschrift, Schriftgrad 12 für Text, 10 für Fußnoten
Fußnoten auf der gleichen Seite

Literaturhinweis:
Rossig, Wolfram E. und Joachim Prätsch (2002): Wissenschaftliches Arbeiten. Ein Leitfaden. Bremen: Wolfdruck.

Links:
Wie schreibe ich eine Hausarbeit und andere Seminararbeiten?

Zitierweise in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie

Wissenschaftliches Arbeiten – Nützliche Links – Uni Trier

Empfehlungen für die Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten – Uni Münster

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten in der Soziologie

Netzressourcen zum Thema wissenschaftliches Arbeiten

Zitiervorschriften und wissenschaftliches Arbeiten – Zusammenstellung der UB Düsseldorf

Studienhilfen der UB Kaiserslautern

 

Zitieren und bibliographieren:

Globales indirektes Zitieren (amerikanische Zitierweise):
Bekanntlich ist das mündliche Interview keine neutrale Erhebungsmethode, sondern grundsätzlich einer Reihe von Verzerrungen oder Reaktivitäten ausgesetzt. Üblicherweise werden hierzu in der Methodenliteratur unterschieden: Interviewer-, Befragten- und Instrumenteffekte (vgl. dazu exemplarisch Schnell/Hill/Esser 1995; Groves 1989; Bradburn 1983).

Spezielles indirektes Zitieren unter Angabe der Seitenzahlen:
Response-Sets wie Akquieszenz oder die Tendenz zu sozial wünschenswerten Antworten werden dabei vor allem als Behauptungstrategien von unterprivilegierten Personen mit geringem Selbstbewußtsein und geringer Ich-Stärke erklärt, die sich vor allem bei Personen mit niedrigem Berufs- und Bildungsstatus finden lassen (vgl. Schnell/Hill/Esser 1995: 329; Groves 1989: 441 f).

Wörtlich oder sinngemäß übernommene fremde Überlegungen müssen durch Zitate und vollständige Literaturangaben belegt werden.
Alle zitierten Quellen müssen im Literaturverzeichnis belegt werden!!
Standardliteratur zu einem Thema, Klassiker der Theorie oder zentrale empirische Untersuchungen werden (soweit möglich) im Original gelesen und zitiert!
Sollte dies nicht möglich sein, ist dies wie folgt zu belegen: (Beispiel) Max Weber, zit. nach Rainer Geißler 2004

Wörtliches Zitieren:
"Es ist ein Normalfall der Befragungsforschung, dass Befragte jeweils einzelne Inhalte bewusst oder unbewusst verfälschen. Dass sie jedoch eine komplexe Konfiguration fingieren, erscheint unwahrscheinlich." (Schulze 1992: 572)
Bei mehr als drei Autoren wird beim Zitat nur der Erstautor genannt, die übrigen durch et al. ( et alii) ersetzt:
(vgl. Hofmann et al. 1995: 114)
Bei verschiedenen Autoren mit identischen Nachnamen wird außerdem der abgekürzte Vorname angegeben:
(vgl. Schmidt, L. R. 1994)
Werden von Autoren verschiedene Arbeiten verwendet, die aber alle im gleichen Jahr erschienen sind, müssen die Jahreszahlen mit a, b usw. durchnumeriert werden:
(vgl. Eirmbter/Hahn/Jacob 1992a)

- Das eingebundene Zitat bauen Sie, wie der Name sagt, in Ihren eigenen Text stilistisch passend ein. Das zitierte Element selber wird durch Anführungszeichen am Beginn und Ende gekennzeichnet. Direkt hinter den zitierten Text machen Sie die Quellenangabe. Bisweilen wird es dabei nötig, Satzelemente der Originalquelle wegzulassen (siehe: Auslassungen).

- Das herausgehobene Zitat wird durch einen Doppelpunkt angekündigt. Bei weniger als zwei Textzeilen wird das Zitat nicht eingerückt. In diesem Fall wird es durch Anführungszeichen als Zitat gekennzeichnet: „...“
(Wenn Sie ein längeres Zitat im Text einrücken, verkleinern Sie den Schriftgrad (11 pt.)).

Fiktives Beispiel:
Thema: „Vertrauen aus soziologischer Perspektive“
Preisendörfer zeigt mit dem alltagsweltlichen Beispiel „Autofahren“ die fundamentale Bedeutung von Vertrauen für jegliches Handeln:

"Wir vertrauen darauf, daß alle Autofahrer, die uns entgegenkommen, gesundheitlich auf der Höhe sind, keine Selbstmordabsichten hegen, sich in einem wenig alkoholisierten Zustand befinden usw.. Im Auto selbst steckt eine komplizierte Technik, an der hunderte von mehr oder weniger verantwortungsbewussten Akteuren mitgewirkt haben, und wir vertrauen darauf, daß sie 'ihre Sache schon richtig gemacht haben‘ (...)" (Preisendörfer 1995: 269).

In dem Zitat wurden die letzten Wörter in einfache Anführungszeichen gesetzt, weil sie im Originaltext in doppelten Anführungszeichen standen. Die Auslassungsklammer zeigt an, dass Text ausgelassen wurde.
Quelle: Preisendörfer, Peter 1995: Vertrauen als soziologische Kategorie. Möglichkeiten und Grenzen einer entscheidungstheoretischen Fundierung des Vertrauenskonzepts, in: ZfS, Jg. 24, Heft 4, S. 263-272.

• Genauer Wortlaut
Das Zitat muss im genauen Wortlaut wiedergegeben werden. Fehler werden durch eckige Klammern und den Hinweis sic! (wirklich so) angezeigt: [sic!].
Wenn Sie in dem Zitat ein Wort hervorheben möchten, weil Sie hier genau diesen Aspekt wichtig finden, kennzeichnen Sie diesen Eingriff folgendermaßen:
[Herv., d.V.]. d.V. steht für der/die Verfasser/in. Einige benutzen auch ihre Initialen.

• Auslassungen
Wenn Sie Satzteile im Zitat auslassen möchten, weil es sonst zu lang wäre oder aus Ihrer Sicht überflüssig ist, setzen Sie diese Zeichen zur Kennzeichnung der Textauslassung: (...).

• Verkürzung
Wenn Sie ein Zitat verkürzen und dadurch ein verweisendes Pronomen (wie z.B. „sie“ ,„er“ oder „s“) unverständlich wird, geben Sie wiederum in eckigen Klammern das Wort/die Wörter an, auf die im Text des Zitats verwiesen wird und kennzeichnen wieder mit „d.V.“: [das Wachstum, d.V.].

• Fußnoten
Als Fußnote werden in der Regel spezifische oder weiterführenden Anmerkungen eingefügt. Gelegentlich werden Fußnoten auch für den Quellennachweis genutzt (dies ist in Zeitschriften allerdings inzwischen unüblich).

• Abkürzungen

Aus ökonomischen Gründen werden Abkürzungen benutzt. Diesbezüglich konkurrieren deutsche Wörter mit lateinischen.
Vgl. Vergleiche. Da man zumeist nicht den Gedankengang in allen Facetten wiedergibt, stellt man „vgl.“ (oder s. = siehe) vor die Literaturangabe, mit der man auf die weiterführende Literatur verweist.
Dies. Dieselbe Verfasserin oder dieselben Verfasser.
Ders. Derselbe Verfasser.
Ebd., a.a.O., ibid. Ebenda, am angeführten Ort bzw. ibidem.
f. und ff. bezieht man sich auf zwei Seiten kürzt man mit f. ab (z.B. S. 5f.), bei drei Seiten mit ff. (z.B. S. 7ff.).
z.n. zitiert nach. Wird benutzt, wenn man keine Originalquelle zitiert, sondern das Zitat aus einem anderen Buch übernimmt. Damit sollten Sie allerdings sparsam umgehen. Benutzen Sie vorzugsweise das Originalzitat, um das Fortführen von eventuellen Fehlern zu vermeiden.

 

Zitate aus dem Internet:

Die Nutzung des Internets ist ausdrücklich erwünscht. Machen Sie sich aber bitte mit der Problematik der Zitierfähigkeit von Internetquellen vertraut. Nicht jede homepage eignet sich als Quelle für Befunde oder wissenschaftliche Argumente.

Zitierweise im Text:

In einer Befragung an der Universität nannte "jeder Studienabbrecher zwei bis drei Gründe für den Studienabbruch" (Hornbostel 2005). Andere Untersuchungen zeigen ....

In der Literaturliste:

Hornbostel, Stefan, 2005:Studienabbruch an der Friedrich-Schiller Universität Jena. Untersuchungsbefunde. Im Internet <http://www.hobost.de/Forschung/FSU/abbruchstudie/exmat.asp> [Stand:03.04.2005])

vgl:

Jens Bleuel: Zitation von Internet-Quellen
Marcus Willamowski: Zitierfähigkeit von Internetseiten
Thomas Christoph Marx: Zur Problematik des Zitierens aus dem Internet. Anforderungen, Möglichkeiten und Grenzen
Zitiervorschriften und wissenschaftliches Arbeiten

Literaturliste
Die vollständigen bibliographischen Angaben werden in der Literaturliste am Ende des Textes dokumentiert.
Die Literaturliste wird alphabetisch nach Autorennamen geordnet, Texte gleicher Autoren nach Jahreszahlen.
Es ist nicht üblich, Literaturlisten nach Monographien und Aufsätzen in Fachzeitschriften oder nach Quellen und Sekundärliteratur zu gliedern.
Falls aus Artikeln der Tagespresse und populären Zeitschriften zitiert wird, die keinen erkennbaren Autor haben, wird die Quelle vollständig im Text genannt und nicht in die Literaturliste aufgenommen
Beispiel
Wir sehen umso mehr Anlass zu dieser Vermutung, weil - wenn man die aktuelle Berichterstattung in den Medien verfolgt - leicht der Eindruck entstehen kann, dass die AIDS-Epidemie gewissermaßen nur die Ouvertüre für die massive Rückkehr von Infektionskrankheiten ist (vgl. dazu exemplarisch die Beiträge "Seuchen" in : Natur, Nr. 11, 1994; "Was kommt nach Cholera und AIDS", in: Geo, Nr. 3, 1995; "Killer-Viren: Sprung aus der Nische", in: Der Spiegel, Nr. 2, 1995).


LITERATURLISTE - BÜCHER
Barlösius, Eva, und Wolfgang Ludwig-Mayerhofer (Hg.), 2001: Die Armut der Gesellschaft. Sozialstrukturanalyse Bd. 15. Opladen: Leske + Budrich.

Friedrichs, Jürgen, Robert Kecskes und Christof Wolf, 2002: Struktur und sozialer Wandel einer Mittelstadt. Euskirchen 1952-2002. Mit einem Nachwort von Renate Mayntz. Opladen: Leske + Budrich.

Swedberg, Richard, 1998: Max Weber and the Idea of Economic Sociology. Princeton: Princeton University Press.

LITERATURLISTE - ZEITSCHRIFTENAUFSÄTZE
Conrad, Christoph, Michael Lechner und Welf Werner, 1996: East German Fertility after Unification: Crisis or Adaptation? Population and Development Review 22: 331-358.

Cotter, David, Jo Ann DeFiore, Joan Hermsen, Brenda Marsteller Kowalewski und Reeve Vanneman, 1998: The Demand for Female Labor. American Journal of Sociology 103: 1673-1712.

Hartmann, Michael, und Johannes Kopp, 2001: Elitenselektion durch Bildung oder durch Herkunft? Promotion, soziale Herkunft und der Zugang zu Führungspositionen in der deutschen Wirtschaft. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 53: 436-466.

LITERATURLISTE - AUFSÄTZE AUS SAMMELBÄNDEN
Albrecht, Günter, 2002: Soziologische Erklärungsansätze individueller Gewalt und ihre empirische Bewährung. S. 763-818 in: Wilhelm Heitmeyer und John Hagan (Hg.), Internationales Handbuch der Gewaltforschung. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.

Buchmann, Marlis, und Manuel Eisner, 2001: Geschlechterdifferenzen in der gesellschaftlichen Präsentation des Selbst. Heiratsinserate von 1900 bis 2000. S. 75-107 in: Bettina Heintz (Hg.), Geschlechtersoziologie. Sonderheft 41 der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.

Esser, Hartmut, 1998: Why are Bridge Hypotheses Necessary? S. 94-111 in: Hans-Peter Blossfeld und Gerald Prein (Hg.), Rational Choice Theory and Large-Scale Data Analysis. Boulder: Westview Press.

Roth, Guenther, 1997: Globaler Kapitalismus und Multiethnizität: Max Weber vor hundert Jahren und heute. S. 123-139 in: Anton Sterbling und Heinz Zipprian (Hg.), Max Weber und Osteuropa. Beiträge zur Osteuropaforschung, Band 1. Hamburg: Verlag Dr. R. Krämer.